Lifestyle // 1. 06. 2017

Sommerpflege

Die richtige Sonnenpflege

Nach einem sonnigen Sommertag will die Haut wieder ausgiebig versorgt und die Feuchtigkeitsspeicher aufgeladen werden. Worauf du bei der Sommerpflege achten solltest, erfährst du hier.

Sonnencreme

Schon früh hat der Mensch erkannt, das Licht Grundlage allen Lebens ist. Kein Wunder, dass über die Jahrhunderte hinweg viel über das Licht geforscht, philosophiert und fantasiert wurde. Eine gut gebräunte Haut verbindet man mit Sportlichkeit, Gesundheit und Fitness. Viele Menschen verbringen deshalb viel mehr Zeit in der Sonne, als ihrer Haut gut tut. Doch wie viel Sonne verträgt die Haut?

Je nach Hauttyp kann man wenige Minuten bis zu einer Stunde ohne Schutz in der Sonne bleiben. Der Lichtschutzfaktor verrät, um wie viel länger die Haut mit dem aufgetragenen Sonnenschutzmittel der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Nutzt man Produkte mit Lichtschutzfaktor 10, kann man beispielsweise statt 10 Minuten theoretisch 100 Minuten in der Sonne verbringen. Damit das keine Milchmädchenrechnung wird, muss man Umweltfaktoren und Sonnenintensität und den eigenen Hauttyp  berücksichtigen. Je näher ein Ort am Äquator liegt, desto kürzer ist der Weg der Sonnenstrahlen bis zur Erde und desto stärker sind auch die UV-Strahlen. Im Urlaub muss der Sonnenschutz deshalb zum Teil angepasst und erhöht werden. Auch bei Wanderungen in den Bergen trifft das zu. Hier gilt die Faustregel pro 1000 Höhenmetern nimmt die UV-Strahlung um 30 Prozent zu.

Ein Umwelteinfluss, den man gerne mal vergisst, ist die Reflexion der Umgebung. Wer schon mal im Winterurlaub war, kennt das bestimmt, nach einem sonnigen Tag im Schnee ist gerne mal die Nase rot geworden. Denn wer denkt beim Winterurlaub schon an Sonnenschutz. Schnee reflektiert Licht und UV jedoch fast vollständig! Auch Sand und Wasser vergrößern die Strahlungsintensität. Hier ist Sonnenschutz besonders wichtig und muss über den Tag verteilt erneuert werden.

Die Sonnenschutzfilter in der Sonnencreme absorbieren, streuen oder reflektieren die UV-Strahlen. Bei den meisten Produkten werden verschiedene Filter kombiniert, um einen hohen Lichtschutzfaktor zu erreichen. Bei einem Produkt mit Lichtschutzfaktor (LSF) 15 erreichen circa 6,7 Prozent, bei LSF 30 circa 3,3 Prozent und bei LSF 60 rund 1,7 Prozent der UV-Strahlen die Haut (Quelle: Stege, H. & Mang, R. CME; 2013).  Ja nach Filter und Konzentration im Produkt wirken diese unterschiedlich und werden deshalb in UV-B, UV-A und UV-A/B (sogenannte Breitbandfilter) unterteilt. Beim Kauf eines neuen Sonnenschutzmittels deswegen unbedingt darauf achten, dass sowohl UV-A also auch UV-B Filter enthalten sind. Nur so kann ein sicherer Sonnenschutz geboten werden. Die Haut wird es uns später danken!

After-Sun Tipps

Bei der Aprés Sun Pflege sind Produkte mit Aloe vera essenziell. Die Aloe vera Pflanze ist eine echte Sonnenanbeterin. Sie kann auch in der Wüste teilweise unter extremen Bedingungen gedeihen. Das zeigt, dass sie ein wahrer Überlebenskünstler ist und trockenem Wetter ideal angepasst ist. Diese Fähigkeit macht sich die Kosmetik zu nutzen. Wenn es dann noch ein paar Sonnenstrahlen zu viel waren, hilft das Aloe Vera Jelly als SOS-Retter. Es kann Problemstellen an der Oberfläche schnell reparieren und hilft bei der Regeneration. Es wirkt für die Haut, wie für uns ein kühles Glas Wasser nach einer anstrengenden Sporteinheit wirkt. Die Wüstenpflanze bewährt sich im Sommer also besonders. Mit ihren vielen verschiedenen bioaktiven Inhaltsstoffen kann sie nämlich beides – schützen und pflegen. Auch das Silver Spray erfrischt und pflegt die Haut nach intensiven Sonnenstunden optimal. Das enthaltene Silber wirkt entzündungshemmend. Zusammen mit der kühlenden Wirkung der Aloe vera reduziert es Reizungen und Rötungen.

Gesund durch die Sonne

Aber Pflege alleine reicht im Hochsommer nicht. Bei langen Tagen in der Sonne sollte die Haut zusätzlich durch Hut, Cap, Sonnenbrille und lichtdichte Kleidung geschützt werden. Wie die Eltern es früher schon so schön gesagt haben „bleib nicht zu lange in der Sonne und meide die heiße Mittagshitze“, gilt natürlich heute auch noch. Neben all den negativen Seiten der Sonnen hat sie auch schöne Seiten: Die Haut braucht UV-Strahlen, um Vitamin D zu bilden. Außerdem wirkt sich das Sonnenlicht positiv auf unserer Wohlbefinden aus. Wer verantwortungsvoll mit dem Thema umgeht, kann sich also auf viele Sommerstunden freuen.

Mit Beauty Hills gepflegt durch die Sommersaison!