Lifestyle // 19. 09. 2017

Der Winter naht

Kann man seine Haut auf den Winter vorbereiten? Ja, indem man die Haut frühzeitig mit Feuchtigkeit versorgt.

Wenn die sonnigen Tage kürzer werden, hat die Haut Erholung verdient und wünscht sich nun die richtige Hautpflege. Warum? Grundsätzlich ist die Haut nach dem Sommer besonders pflegebedürftig. Denn es hat sich eine sogenannte Lichtschwiele gebildet. Die Hornhaut ist also durch die UV-Strahlung verdickt. Deshalb ist während der Urlaubszeit in der Regel brauner, aber dafür auch derber, rauer und schuppiger geworden. Damit der Übergang von der wärmeren in die kältere Jahreszeit problemlos an der Haut vorbeigeht und du dich in ihr wieder so richtig wohl in deiner Haut fühlen kannst, haben wir heute ein paar Tipps für dich.

Dos für Herbst und Winter

Für die Haut empfiehlt sich nach dem Sommer eine besonders reichhaltige Pflege. Produkte mit Aloe Vera sind jetzt besonders gut, weil sie die Haut beruhigen und viel Feuchtigkeit spenden. Ein weiterer Wirkstoff, der die beanspruchte Sommerhaut repariert und die Regeneration unterstützt ist Hyaluronsäure. Natürlich dürfen Vitamine in der Hautpflege nicht zu kurz kommen, sie schützen die Zellen und dienen als Radikalfänger.

Entspannung für die Haut

Juckt die Haut, ist es Zeit für ein schonendes Peeling. Unsere Hautzellen erneuern sich ständig – nach circa 28 Tagen ist sie quasi wie neu. Mit einem Peeling kann man bei strapazierter Winterhaut den Prozess ein bisschen beschleunigen und abgestorbene Hautschüppchen entfernen. Wichtig ist, dass ein milder Peelingfluid wie zum Beispiel das Vitazym Peeling verwendet, der schonend die Hautschüppchen entfernt und die Durchblutung anregt. So bereitet man sie perfekt auf die kalte Jahreshälfte vor.

Für den perfekten Augenblick

Die langen Sommernächte sind vorbei und die Tage werden wieder kürzer. Damit müde Augen trotzdem wach bleiben, eignet sich für die empfindliche Augenpartie eine duftstoffarme, gut rückfettende Creme. So kann Feuchtigkeit bewahrt und die Haut vor dem Austrocknen geschützt werden.

Pünktchen Party

Sobald unsere Haut UV-Strahlen abbekommt, läuft die Melaninproduktion auf Hochtouren. Melanin ist ein Farbstoff, der die Haut schützt, indem er die Sonnenstrahlen in Wärme umwandelt. Was primär ein wichtiger Selbstschutz ist, kann im Sommer leicht auch zum Problem werden. Wird die Haut bei der Melaninproduktion gestört, kann es zu bräunlichen Verfärbungen kommen. In diesem Fall verteilen sich die Pigmente nicht mehr gleichmäßig, sondern bilden Klumpen. Solche Mitbringsel aus dem Sommerurlaub wollen reduziert werden. Mit der Brightening Cream lassen sich Pigmentflecken gut mildern. Allerdings sind diese Pigmentstörungen teilweise auch genetisch bedingt, wie zum Beispiel Sommersprossen. Dagegen kann (und will) man kaum etwas ändern, denn sie wirken frech und fröhlich und sind eine schöne Erinnerung an warme Sommertage.

Väterchen Frost

Frostige Temperaturen verlangen einiges von unserer Außenhülle ab. Je kälter die Luft wird, desto geringer wird ihr Feuchtigkeitsanteil. Um den Mangel auszugleichen, bedient sie sich gerne bei der Haut. Dazu erlahmt mit jedem sinkendem Grad die Talgproduktion um etwas zehn Prozent, unter acht Grad Celsius stellt sie sogar ganz den Betrieb ein. Das wirkt sich alles auf unsere Haut aus: Der Säureschutzmantel wird dünner, die Haut bindet weniger Wasser. Eine regelrechte Dürre breitet sich auf der Haut aus. Kältetauglich sind Cremes, die den Wasserhaushalt der Haut stabilisieren und ihn gleichzeitig wie mit einem feinen Wintermantel schützen.

Mit diesen Tipps kommst du hoffentlich gut gepflegt und geschützt durch die kalten Tage. Wer sich bei den Produkten unsicher ist, kann bei der Kosmetikerin eine Hautanalyse machen.